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Schnyder Immobilien AG
Neue Strasse 57
CH-3945 Gampel
Tel +41 27 933 1260
Fax +41 27 933 1266
info@schnyderag.ch
www.schnyderag.ch

Geschichte der Schnyder AG

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Vitus Schnyder mit seiner Frau Rosa in der Meiggalpe (1948)
Mit viel Freude und vor allem berechtigtem Stolz darf Vitus Schnyder diese Broschüre präsentieren und auf sein Lebenswerk als «Vater» der Firma Schnyder Bau­unter­nehmung und Immo­bilien zum 50 jährigen Jubi­läum zurückblicken. Stolz können auch seine Nach­kommen, welche das Unter­nehmen in seinem Sinne und umsichtig in die Hände genommen und weiter­leiten, auf ihren Vater sein. Von einem Einmann-Betrieb ist Schnyder Bau­unternehmung und Immo­bilien in Gampel im Laufe der letzten 50 Jahre zu einer beachtlichen und renommierten Firma im Ober- und Mittel­wallis heran­gewachsen. Dies aber nur dank einer grossen Weitsicht, ständiger Kontinuität und schliess­lich Anpassungs­fähigkeit an die jeweilige Konjunktur.

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Bildji, ein Bauwerk, das in ihm den Gedanken zur späteren Selbstständigkeit auslöste
Während all diesen 50 Jahren hat Vitus Schnyder alle Seiten des Bau­gewerbes kennen­gelernt. Einerseits erlebte er die harte Nach­kriegs­zeit wie auch die goldigen Jahre der Hoch­konjunktur im Bausektor und anderseits die ständige Entwicklung von primitivsten Bau­hilfsmitteln über die Moder­nisierung bis zum heutigen technischen Höchst­stand mit seinen Mög­lich­keiten im Bauwesen.

Der heute 85jährige Schnyder Vitus und Gründer der Firma Schnyder Bau­unter­nehmung und Immobilien erlernte in den Jahren 1930-1932 den Maurer­beruf bei der Bau­unter­nehmung Pianzola in Brig. Schon früh erkannte er seine besondere Liebe zu Bruch­stein­mauern. Ver­ständlich also, dass er sich in dieser Sparte quasi spezia­lisierte und heute noch ein besonderes Auge für Bauwerke dieser Art besitzt. In seinen Berufs­jahren verbrachte er die grösste Zeit auf Gross­bau­stellen wie Grand Dixence, Illsee, Centrale Chandolin und dem Strassen­bau im Lötschen­tal, Während dieser Zeit lernte er vor allem die harten Zeiten des Lebens kennen, handelte es sich doch um die nicht mehr zurück­zu­wünschen­den Nach­kriegs­jahre. Nebenbei betrieb er auch während einiger Jahr­zehnte einen kleinen Land­wirt­schafts­betrieb. Da es in der damaligen Zeit vor allem im Winter an Arbeits­auf­trägen mangelte, erlernte Vitus Schnyder einen zweiten Beruf zum Ofen­bauer und Kamin­feger, den er in der Region Gampel/Steg auch ausführte. Schon im Jahre 1940 übernahm Vitus Schnyder den Bau der Sennerei in Jeizinen.

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Die Sennerei in Jeizinen, das erste Bauwerk von Vitus Schnyder als Taglöhner
Damals existierte zwar die Baufirma Schny­der noch nicht, doch führte Vitus diesen Auftrag für die Sennerei­genossen­schaft im Tag­lohn aus. Sein erstes «Projekt» realisierte er in Fron­arbeit im Jahre 1946 in einer Kapelle aus Bruch­stein im «Bildji» zwischen Gampel und Jeizinen. Dies stellte einen ersten Auslöser dar, sich Gedanken zu machen, einmal selbständig zu werden. Als Vitus Schnyder ein Jahr später seine Frau, Rosa Brenner, heiratete, fasste er den festen Ent­schluss eine eigene Firma zu gründen.

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(1998) Vitus Schnyder, mit 85 Jahren vor seinem ersten Bauwerk
Im Jahre 1948, also vor genau 50 Jahren, gründete der umsichtige Vitus Schnyder sein eigenes Bauunternehmen. In den ersten Jahren arbeitete er je nach Auftragslage mit bis zu sechs Angestellten. Mit dieser Belegschaft schuf sich das Unternehmen schon damals einen Namen im Bau von Einfamilienhäusern und Umbauten. Mit dem Bau der Alusuisse in Steg zu Beginn der sechziger Jahre war ein erster Aufschwung unverkennbar. Neben den vielen Kleinaufträgen, teils in Regie, teils im Akkord, begann auch die Bauunternehmung Schnyder zu wachsen. Die Belegschaft stieg auf 25 Mitarbeiter an. Ab dem Jahre 1965 herrschte im Bausektor Hochkonjunktur, welche sich auch auf das Unternehmen von Vitus Schnyder auswirkte. Im Jahre 1968 öffnete sich die Firma noch mehr, so vermochte er neben harter Konkurrenz vor allem in Leukerbad Fuss zu fassen. Zweifellos war dies ein Meilenstein in der 50jährigen Geschichte des Unternehmens. Kontinuierlich wuchs die Belegschaft bis ins Jahr 1974 auf über 100 Angestellte. Mitdieser Belegschaft wurde bis vor drei Jahren gearbeitet. Umsichtig wurde dann die Mitarbeiterzahl der momentanen Bausituation angepasst und auf 80 Angestellte reduziert. In dieser Grössenordnung führt sie bis heute Bauaufträge aller Art aus und zählt damit zu den grösseren Baufirmendes Oberwallis. Der treue Mitarbeiterstab in all den Jahren sei ein kleiner Beweis mit welcher Umsichtigkeit die Firma geführt wurde. Er zeichnet nicht zuletzt dafür verantwortlich, dass man stets wettbewerbsfähig war, und es so nie an Bauaufträgen fehlte.

Schrittweise wurde auch die Modernisierung und Technisierung der Bauunternehmung Schnyder vorgenommen. Im Jahre 1955 erwarb Vitus Schnyder einen 3-Rad-Wormser, der damals für ihn als Wundermaschine galt. Dieser Entscheid stellte zu dieser Zeit einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft dar. Die primitiven Bauhilfsmittel wurden allmählich von immer moderner werdenden Maschinen abgelöst. Acht Jahre später konnte der erste Lastwagen angeschafft werden und im Jahre 1967 durfte sich Vitus Schnyder stolzer Besitzer eines Raupentraxes mit einem Tieflöffel n ennen. Nur zwei Jahre später konnte der erste Hydraulikbagger angeschafft werden. In diesem Stile wurde nun laufend in den heute ansehnlichen Maschinenpark investiert, wobei der Bau des eigenen Werkhofes im Westen Gampels einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Bauunternehmung Schnyder darstellte.

Obwohl die Bauunternehmung Schnyder während dieser 50 Jahre schrittweise zu einer stattlichen Bauunternehmung herangewachsen ist, präsentiert sich die Firma heute noch als ein Familienunternehmen. Dass seine beiden Söhne Karl und Erwin, die beide eine berufsbezogene Ausbildung abgeschlossen haben, zusammen mit Ihrer Schwester Leonie die Geschicke der Baufirma Schnyder leiten, vermag die Ideologie von Vater Vitus Schnyder in besonderer Weise zu unterstreichen.

Bauunternehmung

Die Bauunternehmung Schnyder kann sich heute als modernes und konkurrenzfähiges Unternehmen sehen lassen. Dies sicher nicht zuletzt aufgrund einer gezielten und klugen Entwicklungsstrategie. In allen Beziehungen auf dem modernsten Stand und mit einer Belegschaft von über 80 Mitarbeitern ist sie heute in der Lage, praktisch alle Arbeiten im Hoch- und Tiefbau auszuführen. Eine Tatsache, die der zeitgemässe und hochmoderne Maschinenpark unterstreicht: 15 Bagger zwischen 1,5 und 35 Tonnen, 6 Kräne, 7 Lastwagen sowie 4 Raupen- und Pneulader stellen den wesentlichsten Bestandteil des Maschinenparkes dar. Hinzu kommen natürlich die vielen Kleinmaschinen, die im heutigen Bauzeitalter benötigt werden.

Dies alles würde aber nichts nützen, stünde nicht der Mensch dahinter. Aus diesem Grunde wird bei der Bauunternehmung Schnyder Aus- und Weiterbildung gross geschrieben. Neben einer regelmässigen Lehrlingsausbildung werden die Fach- und Kaderleute weitergebildet. Dass es sich dabei um viele langjährige und treue Mitarbeiter handelt, spricht einerseits für das angenehme Betriebsklima und andererseits für den hohen Level des Unternehmens. Kaum verwunderlich also, dass die Bauunternehmung Schnyder in all den Jahren zu einem konkurrenzfähigen, angesehenen und einem der grössten Unternehmen seiner Art im Oberwallis avanciert ist.

Immobilien

Schnyder Vitus hat in den letzten 50 Jahren nicht nur die Bau­unternehmung aufgebaut, sondern parallel dazu den Sektor Immobilien miteinbezogen. Dies­bezüglich erstreckt sich die Tätigkeit des Unter­nehmens über den Bezirk Leuk hinaus bis ins Mittel­wallis. Über 1000 Wohnungen wurden für Kunden oder im General Unter­nehmer­auftrag gebaut. Da dieser Sektor immer mehr an Bedeutung gewann, wurde 1996 die Schnyder Immobilien AG in Leukerbad gegründet. Sie ist nicht nur zuständig für den Bau, sondern auch für den Verkauf, die Beratung, die Ver­mittlung und die Ver­mietung. Die jahrelange Erfahrung als Immobilien-Generalunternehmung ist zweifellos auch Garant dafür, die Kundschaft dies­bezüglich kompetent und seriös beraten zu können.